Die Ungermethode




Hier kommt alles rein, was ich an Lesenswertem über Bienen im Internetz finde

Die Ungermethode

Beitragvon hanjoheyer » So 14. Jul 2019, 10:35

https://www.youtube.com/watch?v=ol41BWUX6lQ

Dirk Unger imkert ohne Absperrgitter. Seine Methode kommt der meinen am nächsten, und deshalb kann ich seine Tipps am besten gebrauchen.
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von Anzeige » So 14. Jul 2019, 10:35

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Re: Die Ungermethode

Beitragvon Mannfred » So 14. Jul 2019, 11:59

Grüß Euch,

Ich hab kurz reingeschaut und sehe da nur das blanke Elend.

HG Manfred
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Re: Die Ungermethode

Beitragvon jaimee » So 14. Jul 2019, 12:26

Danke für die Einladung.
Was ist für Dich so interessant, an der Betriebsweise von Unger?

Freundliche Grüße
Reinhard
Zuletzt geändert von jaimee am So 21. Jul 2019, 10:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Ungermethode

Beitragvon hanjoheyer » So 14. Jul 2019, 17:37

@ mannfred: Erst mal vielen Dank dafür, dass du dich zurückgemeldet hast! Mit deinem knappen Kommentar hast du mich neugierig gemacht! WAS genau hast du als Elend wahrgenommen?
@ jaimee/Reinhard: Auch dir sei gedankt, dass du nach all den Jahren wieder hier bist! - Nun, ich fand seine Methode gut, weil sie der meinen nahe kommt. Auch ich imkerte mal mit Absperrgitter, aber als ich sah, wie sich die Bienen da durchquälten, suchte ich nach Alternativen. Ich fand dann eine bei Pfefferle; hab ihn jedoch aus den Augen verloren. Ich entwickelte also eine Methode ohne ASG und musste wie Unger Waben sortieren und "notgedrungen" den Bienen größere Honigvorräte wg. Brutbesatz von Honigwaben gönnen. Was sich mehrmals auszahlte, denn nach dem Raps gibt's immer wieder Trachtlücken, auch aktuell im Moment! Wegen großer, langanhaltender Trockenheit kein Nektar. Die Kö sind sogar in einen Brutstopp gegangen. Durch Unger konnte ich meine Methode verbessern.

Ich habe derzeit 5 Trachtvölker, die ich durch Ableger auf 10 vermehrt habe. Wie sieht's an euren Ständen aus? Wie lauten eure Imker- und Bienen - "Philosophien"????

euer Joachim
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Re: Die Ungermethode

Beitragvon Mannfred » Mo 15. Jul 2019, 16:37

Grüß Euch,

Die von Rußtau geschwärzten Rähmchenohren, Seitenteile, Oberträger legen Zeugnis ab von dem Ungemach, dem die Völker ausgesetzt sind. Die haben sich mit den Widrigkeiten arrangiert, so gut es Ihnen möglich war. Dann kommen früh im Jahr die Oberschlaupinsel-Imker, erklären das aus den randständigen, unbesetzten Waben tropfende Kondensat als Nektar, spielen ungeachtet des Wärmeverlustes, dem die sowieso schwache Belegschaft ausgesetzt ist frisch fröhlich Waben-Lego und arrangieren alles um. Wenn das kein Elend ist, was dann?

https://www.seanet.com/~alexs/bien/bienenzucht_full.pdf

HG Manfred
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Re: Die Ungermethode

Beitragvon hanjoheyer » Mo 15. Jul 2019, 16:51

Hallo Mannfred!

Vielen Dank für deine Auskunft und den Link, der sich übrigens überschneidet mit einem Link, den ich gerade vor 3 Minuten hochgeladen habe: "Ganz neue Betriebsweise 2020?!"

Ja, die verschimmelten Ohren der Rähmchen habe auch ich gesehen, aber wohl nicht richtig wahrgenommen. Es handelte sich um ein schwaches Volk. So sagte es auch Unger. Interessanterweise lenkt deine Beobachtung exakt auf das hin, was ich erst dieses Jahr so richtig erkannt habe: dass die Folien auf den Oberträgern schlecht sind, da sie Schimmelbildung bewirken. Ich schrieb erst vor wenigen Tagen und auch heute über meine Neuerung, Halbzargen, die mit Hobelspänen gefüllt sind, aufzusetzen, statt der Folien.

Ich glaube, erst jetzt richtig zu begreifen, WAS eigentlich bienengemäß ist.

Joachim
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Re: Die Ungermethode

Beitragvon hanjoheyer » Mi 17. Jul 2019, 08:33

Die verschimmelten Randwaben sind m.E. kein Beweis gegen die "Ungermethode", sondern dafür, dass die beiden Lehrlinge, die er berät, noch Fehler machen. In anderen Videos erklärt Unger, dass diese verschimmelten Waben und "Ohren" der Rähmchen ein Hinweis dafür sind, dass die üblicherweise verwendeten Abdeckfolien nicht das Optimum darstellen. Er selbst verwende luftdurchlässige Gazetücher. (Und ich tausche derzeit meine Plastikfolien durch zurechtgeschnittene ehemalige Bettlaken aus! Bisher hat ja nur 1 Volk diesen Halbzargenaufsatz mit einem Boden aus Tuch, der mit Hobelspänen gefüllt ist.)
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