Auslese




Hier kommt alles rein, was ich an Lesenswertem über Bienen im Internetz finde

Auslese

Beitragvon Mannfred » Mo 22. Jul 2019, 20:04

Grüß Euch,

Die Qualität des ersten Schrittes ist mitentscheidend für den weiteren Verlauf der Reise.

Ohne gezielt gesetzte Schritte ist ein ins Auge gefasstes Ziel nicht zu erreichen.

Walking the walk by Randy Oliver:

http://scientificbeekeeping.com/selecti ... -the-walk/

https://www.youtube.com/watch?v=qRKNw477onU :lol:

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von Anzeige » Mo 22. Jul 2019, 20:04

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Re: Auslese

Beitragvon hanjoheyer » Mo 22. Jul 2019, 22:18

"On the Road again" war, als ich noch Musik hörte, eines meiner Lieblingsstücke!

Der (von Google nicht besonders gut ins Deutsche übersetzte) Bericht über Antivaroosezüchtung entmutigt alle kleinen Imker. Sie sollen wie gehabt weiter behandeln und bloß Druck auf die Weiselverkäufer ausüben, von denen wir unsere Königinnen beziehen, aufdass sie die Arbeit tun, die man mit nur 10 oder 20 Völkern nicht machen kann. Das widerspricht aber doch der Tatsache (!?), dass auch kleine Imker varroaresistente Bienen haben. Ich stehe wieder in Kontakt mit Hartmut Schneider (in Imkerforum.de "Manne" genannt), der immer noch resistente Völker hat, und er hat keine 1000, sondern vllt. ein Dutzend.
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Re: Auslese

Beitragvon Mannfred » Di 23. Jul 2019, 12:06

Grüß Dich,

Für mich liest sich dieser Bericht ermutigend. Seine Schüttelvorrichtung ist eine echt pfiffige Idee. Daß seine ausgelesenen Völker nach Einsatz in der Mandelbestäubung
weiterhin als Kandidaten für eine Vermehrung in Betracht kamen zeigt auch, daß Sie sich unter harten Bedingungen bewähren. - Einer meiner Lieblingssprüche: Was sich bewährt wird vermehrt.

Seine Überlegungen und praktischen Konsequenzen in Richtung der Drohnenseite sind für mich logisch und machbar:
http://scientificbeekeeping.com/scibeeimages/14-7.png

Klar ist, daß ein Alleingang mit geringer Völkerzahl recht aussichtslos ist.
Viele Kleine sind auch Viel und wenn sie sich denn einig sind und konsequent vorgehen können sie auf dem Weg der Basiszucht durchaus eine eigenständige Population aufbauen.

Mannes Inselphänomen bestärkt mich in der Annahme, daß https://de.wikipedia.org/wiki/Heritabilit%C3%A4t eine beachtliche Rolle spielt.

Kannst das Ganze auch als eine Analogie zur Pascalschen Wette sehen - Wenn ich glaube, daß Sies draufhaben, werde ich ermutigt, was zu tun.

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Betriebsweise und Genetische Schalter

Beitragvon hanjoheyer » Di 23. Jul 2019, 13:39

Mein Denkansatz ist der, dass die Umwelt, die beim Bien durch Tracht, Klima, aber auch die Betriebsweise, manifestiert ist, genetische Schalter aktiviert, bzw. deaktiviert. Das heißt, dass Genetik und Betriebsweise nicht im Widerspruch stehen, sondern dass die Betriebsweise die Genetik beeinflusst. Ich habe Wissenschaftler sagen hören, dass es ENTWEDER die Genetik ist ODER erlerntes Verhalten, die/das zB ein Bienenvolk befähigt, Varroen abzuwehren oder nicht. Das ist m.E. falsch. MEINE Betriebsweise (Klima kann ich nicht beeinflussen; Tracht nur durch Wandern) bestimmt auch über die (aktive!) Genetik.
Was sagst du dazu?

Ich werde, zumindest vorerst, meine Milbenzählmethode beibehalten: Jeden Morgen (der Ameisen wegen) die Milben auf der Windel zählen und notieren.
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