Christbeute?




Christbeute?

Beitragvon hanjoheyer » Mi 17. Jul 2019, 09:46

https://www.seanet.com/~alexs/bien/bienenzucht_full.pdf

Falls ich richtig verstanden habe, besteht die Christbeute aus jeweils 4 Brettern, die zu Zargen zusammengezimmert werden. Jede Zarge hat das Innenmaß von nur 28 x 28 cm und eine Höhe von 14 cm. Jede Zarge bekommt 8 Wabenträger, also paralle laufende Latten gleichen Abstands, die oben in die Zargen fest eingefügt sind. Sie sollen den Wildbau der Bienen unter den Latten so stabilisieren, dass man den Brutraum, der aus 2 Zargen besteht, also aus 22 Liter Volumen (28x28x28 cm), vom Honigraum (28x28x14 cm) trennen kann, vermutlich mit einem dünnen Draht zum Abschneiden. Das Volumen einer Christbeute hat etwa die Größe eines Bienenkorbes.
Die von den Bienen gebauten Waben im Wild- oder Wirrbau gehen bis an die Seitenwände heran, sodass eine perfekte Nestduftwärmebindung, also ein guter Wärmehaushalt, entsteht.

Die Christbeute stellt eine echte Verbesserung gegenüber dem Stülper, dem Bienenkorb, dar, da man den Brutraum nicht zerstören muss, wenn man den Honig erntet. Zudem ist bei der C-Beute der Honigraum bienengemäß oben, während er beim Stülper mit obigem Flugloch unten ist. Habe ich das richtig verstanden?

Mir erscheint die Christbeute mit 33 Liter Volumen (2 Brut- und 1 Honigraum) erheblich zu klein. Als minimale Größe einer Baumhöhle wurde in der Literatur mit über 40 Litern angegeben.

Wie wäre es mit einer modifizierten Christbeute, deren Zargen größer sind?
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