Biotechnische Varroabekämpfung




Hier stelle ich die von mir bevorzugte imkerliche Betriebsweise vor. Kritik und Diskussion sind erwünscht.

Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon hanjoheyer » Sa 24. Apr 2010, 09:31

In "Meine Betriebsweise sind bereits zwei derartiger Methoden beschrieben, jene von Wulf-Ingo Lau und jene von Büchler. In diesem Beitrag finden wir eine Methode, die m.E. eine Weiterentwicklung dieser Methoden darstellt, da sie deren Schwächen ausbügelt. Ich hatte eine dieser Methoden letztes Jahr getestet und ich musste die Erfahrung machen, dass die Völker sehr geschwächt aus dieser Prozedur hervorgingen, sodass sie dieses Jahr als Wirtschaftsvölker ausfallen. Die Entnahme aller Brutwaben (Büchler), bzw. zweimalige Entnahme aller verdeckelten Brutwaben (Lau) wirft die Völker so weit zurück, dass sie sich kaum wieder davon erholen. Von einer angeblichen achtwöchigen Regenerationsdauer keine Rede!

Heute fand ich im "Deutschen Bienenjournal" Nr. 5/2010 unter der Überschrift "Wandern mit wenig Milben" eine ausgereifte Methode von Jens Radke. Keine Angst, man muss nicht wandern, um sie anzuwenden; man braucht nur zwei Bienenstände, die wenigsten 3 km voneinander entfernt sind. Mein am weitesten entfernter Außenstand ist 1200 m Luftlinie weit vom Gartenstand weg. Meine Erfahrung ist, dass auch diese Entfernung völlig ausreicht.

1. Am Tag der Frühtrachternte (zB Raps am 29.5.) werden den Muttervölkern nicht nur die Honigräume abgenommen, sondern zugleich sämtliche verdeckelte oder teilverdeckelte Brutwaben, aus denen Ableger (1. Serie) gebildet werden. Jeder Ableger bekommt eine unbegattete Weisel oder eine schlupfreife Weiselzelle. Die im Muttervolk verbliebenen Brutwaben werden mittig angeordnet und mit Reißzwecken gekennzeichnet. Der BR wird auf eine Zarge beschränkt. Völker ohne unverdeckelter Brut bekommen eine Wabe vom Nachbarvolk. 1 Tag warten, damit die Flugbienen vom Ableger zum Muttervolk zurückfliegen. Die Muttervölker kommen nun in das nächste Trachtgebiet. Ich werde lieber die Ableger an einen anderen Standort bringen.

2. Sieben bis 14 Tage nach der ersten Schröpfung (Beispiel 7. Juni) sind die mit Reißzwecken gekennzeichneten Waben verdeckelt. Sie werden entnommen und zu Sammelbrutablegern (2. Serie), bestehend aus je 3 oder 4 Brutwaben, zusammengestellt. Diese kommen an einen anderen Stand (ich werde einen 3. Bienenstand wählen) und erhalten je eine Weiselzelle.

3. Etwa 28 Tage nach der Bildung der Ableger der 1. Serie (Ende Juni) wird diesen die verdeckelte Brut ohne Bienen entnommen und den Ablegern der 2. Serie gegeben. Die unverdeckelte Brut wird mit Reißzwecken gekennzeichnet. Sobald sie verdeckelt ist, werden die Waben entnommen und ohne Bienen den Ablegern der 2. Serie gegeben.

4. Dann werden die Ableger der 1. Serie mit den Muttervölkern wiedervereinigt, wobei entweder eine der beiden Weiseln entfernt wird oder der Kampf den Weiseln überlassen wird. Die Ableger der 2. Serie werden nach Radke mit Ameisensäure behandelt.

Ich habe diese Methode ein wenig meinen Bedürfnissen angepasst. Wer genau wissen möchte, was Radke geschrieben hat, muss selber das Original nachlesen. Ein Problem sehe ich zur Zeit darin, dass ich nicht weiß, ob ich jeweils genug Weiselzellen haben werde. Aber die Methode ist schon gut. Mit ihr werden die Milben in 2 Schritten immer weiter konzentriert bis hin zu den Ablegern der 2. Serie, wo sie zB mit Ameisensäure behandelt werden. Vielleicht reicht auch Thymol. Die Muttervölker und die Ableger der 1. Serie werden zweimal geschröpft. Bie Wiedervereinigung dieser Ableger mit den Muttervölkern bügelt den Nachteil der Methoden Lau's und Büchlerns aus.

Nachtrag 16.4.2011: Methode Büchler: http://www.imkerverein-krumbach.de/file ... tnahme.pdf
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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon Mannfred » Mi 16. Jun 2010, 02:10

Gute Nacht,

Welch ein Aufwand ohne Rücksicht auf die Biologie von Bien und Milb ! So wie ich das sehe, ist das Lego-Imkerei hoch drei.

Ich setze meine Eingriffe, wenns denn sein muß im Einklang mit dem natürlichem Entwicklungsverlauf. Im Mai, , wenn in den Völkern Weiselzellen gepflegt werden, ist alles da was ich brauche. Dann ist es das Einfachste, die Bienen von den Brutwaben des Volkes vor eine mit Tuch und Deckel abgedeckte Leerzarge zu schütteln. Die Zarge so aufstellen, daß die Jungbienen und die Königin ihrem Instinkt folgend, geradewegs ins Dunkle laufen können. Schon verdeckelte Zellen breche ich aus. Dem Volk werden so etwa 1kg Bienen und die Königin entnommen. Dem Muttervolk verbleibt sämtliche Brut, abgeschüttelte Flugbienen kehren ins Völk zurück. 8 Tage später entferne ich bis auf eine allle Weiselzellen. Will ich zusätzlich vermehren, so kann ich jetzt noch eine Flachzarge als Ableger beiseitestellen - Grasbüschel locker ins Bohrloch, ein paar Zweige zusätzlich davor und fertig ist die Gschicht. Da brauch ich nicht groß in der Gegend herumzukurven.

Am Verhalten der in die Leerzarge eingelaufenen Bienen sehe ich binnen Minuten, ob die Königin an Bord ist. Wenn da nichts abfliegt und suchend herumläuft paßts. Dann setze ich die Leerzarge auf ein Bodenbrett, nehme den Deckel ab, ruckle die Bienentraube vom Tuch und setze flott eine weitere Zarge, voll mit Honig- und Leerwaben, deren Unterträger ich entfernt habe drauf. Anfang Mai so gebildete vorweggenommene Schwärme sind jetzt schon wieder fähig, die Tracht weit über den Eigenbedarf zu nutzen.

In den Muttervölkern bremst die mindest 24 tägige Brutpause die Milbenentwicklung. Mit ihrer gesamten Brut und der schlüpfenden Jungkönigin sind sie anhaltend trachttauglich und baumotiviert.

Herzliche Grüße Mannfred
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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon hanjoheyer » Mi 16. Jun 2010, 10:19

Hallo Mannfred,

die Methode von Jens Radke überzeugt meinen Kopf sehr wohl, aber mein schlechtes Gewissen den Bienen gegenüber verhindert, dass ich auch tue, was der Verstand mir sagt. Die Methode, die Milben in mehreren Schritten auf ganz wenige Brutwaben zu konzentrieren, ist schon bestechend, aber die Völker werden doch sehr durcheinandergewirbelt dabei. Du hast recht: Es fehlt die Berücksichtigung der Biologie der Biene. Auch mir ist nicht wohl dabei, wenn ich mir vorstelle, so zu imkern.

Was aber ist die Alternative zu Varroabekämpfungen mit Säure oder Thymol?

Bei deiner Methode wird der vorweggenommene Schwarm fast varroafrei, und er dürfte bis zum folgenden Jahr, wenn die Methode wieder angewendet wird, überleben. Aber was ist mit dem Restvolk? Es bekommt zwar eine neue Weisel, aber es behält sämtliche Milben, die das Volk spätestens im nächsten Jahr umbringen. Bei Wildpopulationen ist es so, dass die Völker schwärmen. Die Schwärme überleben und die Restvölker gehen ein. Im Verlaufe einiger Jahre bleiben jene Milben übrig, die sich nicht so stark vermehren und die die Bienen nicht umbringen. Die aggressiven Milben sterben mit ihren Wirtsvölkern.

Auf der kroatischen Insel Unije wurde das mit 117 Völkern simuliert. Von ihnen überlebten nur 17 das folgende Jahr und von diesen nur eines das darauf folgende. Von diesem einen Überlebenden hätten man Ableger machen müssen, was unterblieben ist, weil die falsche Rasse überlebte. Man wollte auf die Carnicazucht nicht verzichten. Man wolle/konnte sich nicht vorstellen, zur alten Nordbiene zurückzukehren. Also brachte man lieber das Experiment zum Scheitern.
Ein Imkerfreund behandelte seine 20 Völker Nordbiene letztes Jahr nicht. Von 20 überlebten 4. Von diesen 4 brach im Mai eines wegen Milben zusammen. Was mit den anderen dreien passiert ist, weiß ich im Moment nicht; ich werde es hoffentlich bald erfahren.

Ich will sagen: Ich kann mit meinen 20 Völkern das Experiment auf Unije nicht wiederholen. Was ich machen könnte, wäre, einen Überlebensstand zu errichten und immer wieder Völker dort aufzustellen, die nicht behandelt werden. Bis ich eines Tages vielleicht das Glück habe, dass ein Volk überlebt.

Die andere Methode wäre, von jedem Volk einen Schwarm vorwegzunehmen und die milbenverseuchten Brutlinge auf den Überlebensstand zu bringen. Das kame deiner Betriebsweise schon sehr nahe. Ich würde die Schwärme nur etwas größer machen, als du: Ich würde wenigstens 2/3 aller Bienen + Kö abfegen und in neue Kisten geben. Die Brutlinge kämen auf den Varroastand, und wenn die neuen Weiseln geschlüpft sind, würde ich evtl. alle 2 Jahre die alten Weiseln der Schwärme mit den Jungköniginnen der Brutlinge vertauschen, damit ich nicht auf Altköniginnen sitzenbleibe.

Was meinst du?
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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon Mannfred » Mi 16. Jun 2010, 14:54

Grüß Dich, Joachim

Bei meiner Methode, nur die vorhandenen Brutwaben abzuschütteln und es den Bienen zu überlassen, wohin sie sich entsprechend ihrer physiologischen Beschaffenheit orientieren, wird dem Volk wirklich nur ein entbehrlicher Teil des bestens zu Bau- und Ammenbienen bestimmten Ganzen entnommen. Der aufgesetzte Vorrat kompensiert den Mangel an Flugbienen.
Es ist gut zu beobachten, daß die so gebildeten Vorweggenommenen hauptsächlich erst mal bevorzugt Pollen und Wasser eintragen.

Freiwillig werden Dir keine 2/3 der Bienen eines Volkes zusammenbleiben. Das läuft auf die Bildung einer Zwangsgemeinschaft hinaus, stört nachhaltig den Wärmehaushalt des Muttervolkes und macht dieses zum Krüppel.

Zurück zum Muttervolk: Dort hat die Milbe nach erfolgem Eingriff noch 9 Tage Gelegenheit, die zunehmend weniger werdenden Streckmaden zu parasitieren. Dann ist Pause. Mit Beginn der Eilage der Jungkönigin kommt es bedingt durch das mangelnde Angebot zu Mehrfachparasitierung. So gräbt sich die Milbe ihr eigenes Grab und erleichtert den Bienen die Entdeckung parasitierter Brut.

Unsere großvolumigen Stöcke in Verbindung mit möglichst rastlos legenden Königinnen sind halt für die Milben ein gefundenes Fressen.

Umweiseln: Mach ich so gut wie nie. Unbefriedigende Völker kriegen ein - auf den Deckel und laufen ohne von ihnen zu vermehren weiter mit. Ansonsten spüren die Bienen selbst, wann es Zeit ist für eine attraktivere Königin zu sorgen. Im Spätsommer/Herbst weiseln sie bevorzugt um und entlassen manchmal noch kleinste Umweiselungsschwärmchen, die ihrerseits wieder schwache oder weisellose Völker entern.

Herzliche Grüße Mannfred
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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon hanjoheyer » Do 17. Jun 2010, 10:00

Hallo Mannfred,

mir ist einiges unklar:

zu "es den Bienen zu überlassen, wohin sie sich entsprechend ihrer physiologischen Beschaffenheit orientieren": Heißt das, du fegst die Bienen von den Waben, tust die Kö in einen leeren Kasten, und die Bienen können dann selbst entscheiden, ob sie zu den Brutwaben zurücklaufen oder zur Königin in die Leerzarge?

zu "So gräbt sich die Milbe ihr eigenes Grab und erleichtert den Bienen die Entdeckung parasitierter Brut.": Heißt das, diese Methode reicht aus, um nicht weiter mit Säuren gegen Varroa behandeln zu müssen? Werden mehrfach parasitierte Larven tatsächlich ausgeräumt?

Selbst wenn deine Methode nicht völlig ausreicht, um ohne Säuren auszukommen - wie groß ist der Einfluss der Brutunterbrechung durch Erstellung vorweggenommener Schwärme auf die Entwicklung der Milbenpopulation?

Eines ist nach der Lektüre deiner Beiträge sicher: Ich werde von dem einen Volk, von dem ich noch keinen Brutableger gemacht habe, deine Methode ausprobieren - wenigstens eine Variante dazu. Ich las einmal von einem Imker, der macht seine Ableger über eine spezielle Art von Schwärmen. Er entnimmt die Königin, tut sie in einen kleinen Drahtkäfig, hängt diesen Käfig vor das Flugloch der Beute an einem Seil auf und fegt die Bienen auf eine auf dem Boden ausgebreitete Plane unmittelbar unter der Königin. Die Bienen fliegen zT zur Kö, zum Teil krabbeln sie in die Beute zurück. Der Schwarm kann - soweit ich mich recht erinnere - neben dem Muttervolk in eine neue Beute mit Leerwaben, einer Futterwabe, Mittelwänden und/oder Anfangsstreifen einquartiert werden, ohne dass Gefahr besteht, dass die Flugbienen zum Muttervolk zurückfliegen.

Ich denke, man muss vor Erstellung eines Schwarms viel Rauch geben, damit die Bienen ihre Mägen mit Honig füllen. Außerdem würde ich gern wissen, ob nicht doch eine gewisse Kellerhaft nötig ist - ich weiß nich recht, wozu, aber viele Imker sprechen immer wieder davon...

Wie ist es um den Schwarmtrieb bestellt? Der Schwarm wurde ja ohne Vorhandensein der "Schwarmlust" erzeugt. Das hat sicher Auswirkungen auf den Schwarm und dessen Verhalten. Was sagst du dazu?

Das Muttervolk zieht sich eine Nachschaffungskönigin.
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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon Mannfred » Do 17. Jun 2010, 13:05

Grüß Dich Joachim,

Was Dir da an Erinnerung durch den Kopf geistert ist der Freiluftkunstschwarm, wie er von Sklenar gemacht und propagiert wurde. Das ist eine langwierige Angelegenheit, auf gut niederösterreichisch - a Zuzzlahockn.

Sollte das Volk, von dem Du noch keinen Ableger gemacht hast, soweit bei Kräften sein, daß es mindestens 3 Deiner 8 rahmigen DN-Magazine besetzt, dann kannst Du das Verfahren auch ohne vorhandenen Schwarmtrieb, der die Optimalsituation darstellt, probieren.

Nimm am Besten gleich eine Zarge mit Honig- und Leerwaben und Deckel drauf, stelle sie so auf, daß die Bienen noch unten reinlaufen können. Davor schüttelst Du einfach den Großteil der Bienen von allen Brutwaben. Waben ohne Brut brauchst erst gar nicht anrühren. Je nachdem was Du in weiterer Folge mit dem Muttervolk vorhast - stark erhalten, oder in 8 Tagen in Ableger aufteilen - machst Du auf einer oder mehreren abgeschüttelten Waben im Bereich jüngster Brut dieses:
http://www.mdasplitter.com/pics/batched/600/homepic_notching.jpg

Wenn die eingelaufenen Bienen sich ruhig verhalten, nicht herumlaufen und abfliegen, hast Du die Königin mit drin und kannst die Zarge jetzt gleich hinstellen, wo immer Du willst, die Schar bleibt zusammen.

Theoretisieren bringt uns nicht weiter. Ich probiere zur Zeit einmal, welche praktische Auswirkungen eine zweimalige Brutunterbrechung hat. Die Anregung zu diesem Versuch kommt von Mel Disselkoen. Das mit dem Einlaufenlassen hat sich einfach mal aus der Beobachtung ergeben.

Herzliche Grüße Mannfred
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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon hanjoheyer » Do 17. Jun 2010, 16:44

Es sind wieder ein paar Fragen offengeblieben:

zu: "Waben ohne Brut brauchst erst gar nicht anrühren": Warum nicht? Der künstliche Schwarm braucht doch besonders jene Bienen, die nicht mit Brut beschäftigt sind, also Bienen auf den brutfreien Waben oder???

Der Link zeigt eine Methode, die besser ist, als der Bogenschnitt, denke ich. Man bekommt dadurch bessere Nachschaffungsweiseln!?
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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon Mannfred » Do 17. Jun 2010, 17:56

Grüß Dich, Joachim

Weil die legende Königin mit denen, deren Hinterleibinneres so ausschaut, wie auf dem Bild rechts:
http://www.scientificbeekeeping.com/images/stories/beenutrition/fatbees1-2.jpg
ins Kisterl huschen soll, und ich das Volk nicht über Gebühr schwächen will, das soll ja auch noch Königinnen pflegen und sonst weiter seiner Tätigkeit nachgehen und weil sich die Königin seltenst außerhalb des Brutnests aufhält und weil die grantigen Tanten, das sind die links im Bild sowieso nur ungehalten reagieren und ins Volk zurückfliegen.

Ja, so entstehen vom ersten Moment an gut gepflegte Zellen. Das kommt den Instinkten der Bienen entgegen.(Zellweite) Kannst auch mit einzelnen Zellen machen.

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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon hanjoheyer » Do 17. Jun 2010, 20:16

In deinem ersten Beitrag schreibst du:

"Im Mai, wenn in den Völkern Weiselzellen gepflegt werden, ist alles da was ich brauche. Dann ist es das Einfachste, die Bienen von den Brutwaben des Volkes vor eine mit Tuch und Deckel abgedeckte Leerzarge zu schütteln."

Aber im Mai gibt es doch gar keine Winterbienen!
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Re: Biotechnische Varroabekämpfung

Beitragvon Mannfred » Do 17. Jun 2010, 20:59

In Vorbereitung des Schwarms entstehen, bedingt durch die nachlassende Brut- und Bautätigkeit genauso fette Jungbienenen, wie das im Herbst in Vorbereitung auf die Überwinterung der Fall ist.
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